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Unterwegs in Berlin & ein Hotdog spezial

Ofenfrische Hotdog Brötchen mit weichem Kern und einem richtig frischen leckeren Gurken Relish. Heiße Hotdogs die jeder liebt.Bild 2
Meine Stadt ist Berlin, schon immer gewesen. Ich glaube auch nicht das ich hier je wegziehen werde. Außer für ein kleines Häuschen am Meer. Das wäre meins, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Da ich nicht spiele, wird es also für immer Berlin bleiben. Und wenn man in Berlin lebt, setzten Außenstehende immer voraus das man als Berliner ab to Date ist. Jeder Berliner weiß, wo die besten Clubs und Restaurants sind. Wo man die besten Cocktails bekommt und die angesagtesten Locations zum „chillen“ kennt. Nun, da muss ich doch vehement widersprechen. Jeder von uns hat seine ganz spezielle Wohlfühlzone. Natürlich gibt es auch Menschen, die immer am Puls der Zeit leben und überall dabei sind. Aber das sind weniger als man denkt. Wir alle haben unsere geheimen Plätze, an denen wir Zuhause sind oder uns glücklich fühlen. Und das müssen nicht einmal die angesagtesten Plätze sein. Denn diese sind im besten Fall immer gut besucht. Berlin, eine Stadt, die durch die Menschen, Leben, Geschichte, Politik und ihre Kultur einzigartig ist. Da ist das Brandenburger Tor, das Pergamon Museum, das rote Rathaus oder unser Alexanderplatz. Auch wenn viele sagen, der Potsdamer Platz ist der Mittelpunkt der Stadt, so ist das für uns Berliner nicht zutreffend. Es war, ist und wird immer der Alexanderplatz sein. Unser Mittelpunkt im Osten. An der Weltzeituhr stand ich schon als kleines Mädchen und Generationen vor mir ebenfalls. Dort wurden Lieben geboren, Volksfeste gefeiert und Politik an den Menschen herangetragen. Angefangen von Montagsdemos bis hin zu Kundegebungen „die Mauer soll weg“. Hier begegnen sich Straßenbahnen und Fußgänger auf gleichem Wege. Und ich bin zuversichtlich, dass sich daran in den nächsten 50 Jahren auch nichts ändern wird. Wir sind Currywurst mit Pommes Schranke und die Bulette mit Kartoffelsalat. Bei uns gibt es keine Brötchen, nur Schrippen. Und wenn wir etwas toll finden, dann fetzt das. Unser Bruder heißt Atze und die Schwester Elle. Wir geben unseren Fernseh-und Funktürmen seltsame Namen und können im 20 Minuten Takt, Berlin von oben seh´n.  Aber wir sind auch die Stadt, die so international ist, wie nirgends wo sonst. Außer vielleicht in Tokio. Unsere Speisekarten sind zu 80 Prozent zweisprachig und es gibt Hunderte Touristentouren durch die ganze Stadt. Sehr beliebt dabei die Friedrichstraße und das Brandenburger Tor.Bild 3
Und so wie die Besucher aus aller Welt nicht an Berlin vorbei kommen, so kommen wir Berliner nicht an ihren Gerichten vorbei. Indisch, Japanisch, Mexikanisch, Afrikanisch. Jede dieser Küchen hat ihre eigene Welt und ihren eigenen Geschmack im Gepäck. Doch so grandios diese Gerichte auch sind, es gibt kaum einen der nicht mit der amerikanischen Küche vertraut ist. Burger, Pommes und Hotdogs sind dabei die BIG Three. Sie sind lecker, schnell zubereitet und man kann sie auch einfach unterwegs essen. Fast food in Reinkultur. Dabei hat sich das hier in Berlin sehr etabliert nicht mehr in den bekannten Großkonzernen zu essen, sondern die Burger ganz neu zu erfinden. Überall entstehen neue Burgerläden mit dem besten, was der Fleisch-und Gemüsemarkt zu bieten hat. Hier einen Burger zu essen ist wie in ein 4Sterne Restaurant zu gehen. Die Pommes sind dabei inklusive und natürlich selbst geschält. Was meiner Meinung zu kurz kommt, sind die Hotdogs. Sie sind wie die Stiefgeschwister der Burger. Dabei können sie, bei richtiger Zubereitung, ebenfalls richtig lecker sein. Und man kann sie ständig neu erfinden. Allein beim Relish könnte man sich austoben ohne Ende. Und letztendlich sind sie schneller zubereitet als ein Burger. Gerade für heiße Temperaturen wie in diesen Tagen bietet sich ein Hotdog geradezu an. Man kann das Brötchen aufbacken oder ganz frisch selber backen, Würstchen kalt, warm oder gebraten mit Relish, Ketchup oder Senf genießen. Wem das zu wenig ist, macht dazu noch einen frischen Salat und fertig ist das Essen für den Sommer. Und um nicht nur immer davon zu reden, werden jetzt Hotdogs Brötchen selber gebacken. Meine Empfehlung dafür. Macht so viele Brötchen wie möglich. Denn wenn Brötchen übrig bleiben, können diese eingefroren werden. Und dann ist das nächste Hotdog Essen noch schneller auf dem Tisch.Bild 4
Zutaten für 8 Brötchen
500g Weizenmehl, Typ 550
1/2 Würfel frische Hefe
250ml lauwarme Milch
50g weiche Butter
1 TL Salz
1EL brauner Zucker
1 Ei
 
Relish
1 große Essiggurken
1/2 Salatgurke
1/2 Gemüsezwiebel
1 EL Worchestersauce
2 EL brauner Zucker
100ml Apfelessig
100ml Apfelsaft
etwas Cayenne Pfeffer
1 Knoblauchzehe, gerieben
Hotdog Würstchen
 
Zubereitung
 
In der lauwarmen Milch den Zucker und die Hefe auflösen. Zum Mehl das Ei, Salz und die Hefelösung geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort, 1 Stunde gehen lassen. Den aufgegangenen Teig in 8 Teile schneiden und der Länge nach ausrollen. Den ausgerollten Teig zu einer Rolle wieder aufrollen und in Form drücken. Alle Teiglinge auf ein Backblech legen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen. Ein Eigelb mit ein bisschen Milch verquirlen und die Teiglinge einstreichen.
Im Backofen bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Relish: Gemüsezwiebel, grüne und saure Gurke in kleine feine Würfel schneiden.  Den Knoblauch fein reiben. Alles in einen  Topf geben und mit Apfelsaft und Apfelessig, Zucker, Worchester Sauce, Salz und Pfeffer 10-15  Minuten einkochen. In ein Glas füllen und abkühlen lassen.Bild 5
Dann bleibt nur noch der letzte Schritt. Alles zu einem leckeren Hotdog zusammenbauen. Wenn Ihr Lust habt dann nehmt noch Ketchup und Senf dazu oder eine andere Remoulade Eurer Wahl. Diese frischen leckeren Hotdog Brötchen sind einfach absolut der Hammer. Und zusammen mit dem Gurkenrelish ein Traumpaar. So genießt es sich am besten. Für mich hier in Berlin…Sommer Balkonien und die Beine hoch.
 
Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche.
Eure Katrin
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 Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4 Bild 5

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2 Kommentare

  1. Hey Katrin,
    ..kann ich mich irgendwo zum „Montags-Resteverwerten“ anmelden? Ich würde es auch abholen (lassen) :).
    Übrigens schöner Blog!
    –Beste Grüße, Enno,M.,E.undL. sowie die anderen 2(ich hoffe doch Du weißt wer!)

  2. KBehrendt sagt

    Hallo Enrico,
    vielen lieben Dank.
    Ich teile alles mit Euch, das wisst Ihr doch.
    Ihr müsst Euch allerding bei solchenGerichten beeilen.
    Wir haben hier einen Nimmersatten Teenager.
    Liebe Grüße und pass schön auf alle“Mädels“ auf. 🙂
    Katrin

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