Brot & Brötchen
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Krass & Knusprig…Krustenbrot Ultra

Hier kommt heute mein Krustenbrot. Eine Mischung aus Weizen-und Roggenmehl. Außen knusprig und innen leicht und locker. Gebacken in einem Ultra Topf. Verdammt lecker. Fertig in 2 Stunden.

Gestern dachte ich mir das ich mal ein dunkles Brot backe, nachdem ich mich nun erfolgreich an einem hellen Parmesan-Buttermilch Brot versucht habe. Ich habe am Anfang immer ein bisschen Respekt vor diesen großen Rezepten wie ein Dunkles oder ein Mischbrot zu backen. Ich bin nun mal keine erfahrene Brot-Bäckerin. Und wenn ich an die Vergangenheit denke, waren die Hefe und ich, nicht unbedingt immer Freunde. Aber ich glaube im Laufe der Zeit hilft es dann doch wenn man nicht den Mut aufgibt und immer wieder übt. Nun kann ich es ausprobieren. Glücklicherweise waren wir einkaufen. Und was nicht auf dem Zettel stand, aber benötigt wird, war Brot. Also fang ich mal gleich an. Denn, anders wie im Parmesan Brot, ist hier im Teig, Hefe drin und muss daher eine Stunde ruhen um aufzugehen. Aber da ich das Ergebnis bereits kenne kann ich Euch versichern, es lohnt sich in diesem Fall nicht ungeduldig zu sein.

Dieses Brot habe ich ebenfalls in einem Topf gebacken bei geschlossenem Deckel. Genauer gesagt habe ich einen Ultra Topf von Tupper genommen. Der fasst 3 Liter und nachdem ich gesehen habe wie stark der Teig nach einer Stunde aufgegangen war, wußte ich gleich das mein eigentlich vorgesehener Topf der 2L fasst, nicht mehr passt. Das Brot geht ja beim backen auch nochmal auf. Also bleibt nur noch mein Ultra. Das ist schon ein cooles Teil. Man kann darin alles kochen und backen ohne das was anbrennt oder verkocht. Da hab ich mir mal was cooles zugelegt. Aber wer sowas nicht hat, kann natürlich auch jeden anderen Topf mit einem Fassungsvermögen von mindestens 3 Litern nehmen. Steingut oder gusseisern ist natürlich am besten. Also gut, dann erzähl ich Euch mal wie ich das Brot gebacken habe.

Zutaten
500g Mehl, Typ 550
200g Roggenmehl, Typ 995
2 gestrichene TL Salz
1TL Zucker
2 EL Olivenöl
1 Hefewürfel
500ml lauwarmes Wasser
Zubereitung

Im lauwarmen Wasser wird die Hefe mit dem Zucker komplett aufgelöst. Die Mehlsorten mit dem Salz und Öl vermischen.
Danach die Hefelösung dazugießen und mit dem Knethacken gut verkneten. Damit es ein leichter und leicht zäher Teig wird, sollte man mindestens 10 Minuten den Teig in der Küchenmaschine durchkneten lassen. Dann den Knethacken entfernen und den Teig in der Schüssel mit einem warmen Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Nach einer Stunde den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und zu einem Laib formen. Nun den Ofen auf 200° Ober-und Unterhitze vorheizen und den leeren Topf hineinstellen und mit aufheizen. Den Teig nochmal 5 Minuten gehen lassen während der Topf heiß wird. Dann den Topf aus dem Ofen nehmen und etwas Mehl in den Boden streuen. Den Brotteig in den Topf legen, den Deckel drauf machen und in den Ofen schieben.
Nun eine Stunde backen. Bitte nicht in der Zeit den Deckel abnehmen und nachsehen wollen. Der Dampf im Topf sorgt für die entsprechend Feuchtigkeit und dass das Brot aufplatzt und eine schöne Kruste bekommt. Nach einer Stunde könnt ihr das Brot aus dem Ofen holen und vorsichtig den Deckel abnehmen. Wem jetzt das Brot noch zu hell ist, der schiebt es, so wie ich, für 10 weitere Minuten ohne Deckel in den Ofen damit es noch einmal ne schöne Farbe bekommt. Wenn es bein Klopftest auf den Boden hohl klingt ist es perfekt.

Danach gut auskühlen lassen. Alles was kommt ist nur noch lecker. Frische Butter mit Salz und Kräutern aufs Brot und das Abendessen ist unvergessen. Nun nimmt sich sogar der Herr des Hauses Stullen mit auf Arbeit. Was mir an diesem Brot so gefällt ist, das es nicht ganz dunkel ist, also auch super zum Frühstück gegessen werden kann. 
Dann lasst es Euch schmecken. Und gutes gelingen.

Liebe Grüße und habt einen schönen Tag.

Eure Katrin

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